Der Landkreis Stendal umfasst die östliche Altmark sowie den Elbe-Havel-Winkel. Wichtigste Gewässer sind Elbe, Havel, Tanger, Biese, Aland und Uchte. Der nördlichste Punkt des Landes Sachsen-Anhalt befindet sich in der Gemeinde Aland.
Geschichte
Preußen und Deutsches Reich
Der Kreis Stendal im Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen wurde im Rahmen der preußischen Verwaltungsreformen nach dem Wiener Kongress zum 1. Juli 1816 eingerichtet. Das Landratsamt befand sich in Stendal. Der Kreis gliederte sich in die drei Städte Arneburg, Bismark und Stendal sowie in Landgemeinden und –bis zu deren Auflösung im Jahre 1929– in selbstständige Gutsbezirke.
Am 6. Oktober 1862 wurde die Colbitz-Letzlinger Heide aufgeteilt. Der Kreis Stendal erhielt die östlichen Teile der Oberförstereien Burgstall und Jävenitz. Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und seit dem 18. Januar 1871 zum Deutschen Reich.
Am 1. April 1909 schied die Stadt Stendal aus dem Kreis aus und bildete einen eigenen Stadtkreis. Der Kreis Stendal wurde fortan als Landkreis bezeichnet. Zum 30. September 1929 fand auch im Kreis Stendal wie im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden. Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.
Die Gemeinde Tangerhütte, die bis 1928 Vaethen hieß, erhielt 1935 das Stadtrecht.
Nach der Auflösung der preußischen Provinz Sachsen zum 1. Juli 1944 gehörte der Kreis zur neuen Provinz Magdeburg. Im Frühjahr 1945 wurde der westelbische Teil des Kreisgebietes durch die amerikanischen Streitkräfte, der ostelbische Teil durch polnische und sowjetische Streitkräfte besetzt.
Sowjetische Besatzungszone und Deutsche Demokratische Republik
Am 15. Juni 1950 kam es in der DDR zu einer ersten Verwaltungsreform, in deren Rahmen die Stadt Stendal wieder in den Landkreis Stendal eintrat.[2]
Im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 in der DDR wurden an der Abgrenzung des Landkreises umfangreiche Änderungen vorgenommen:[3]
Alle übrigen Gemeinden, darunter die Städte Arneburg, Stendal und Tangermünde bildeten den Kreis Stendal.
Die Kreise Stendal, Kalbe, Osterburg und Tangerhütte wurden dem neuen Bezirk Magdeburg zugeordnet.
Am 1. Januar 1988 wurde der Kreis Tangerhütte aufgelöst und in Teilen wieder in den Kreis Stendal eingegliedert.[4]
Bundesrepublik Deutschland
1994 wurden die Kreise Osterburg und Havelberg sowie die Verwaltungsgemeinschaft Bismark (Altmark) des Kreises Salzwedel mit dem Landkreis Stendal zunächst unter dem Arbeitstitel Landkreis Östliche Altmark vereinigt, der konstituierende Kreistag beschloss dann aber den Namen Landkreis Stendal.
Einwohnerentwicklung
Bevölkerungspyramide für den Kreis Stendal (Datenquelle: Zensus 2011[5])
h Landwirte für die Region – Unabhängige Wählergemeinschaft
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Kreistag
Am 6. Mai 1990 fanden die ersten Kommunalwahlen nach der politischen Wende von 1989 statt. Am 31. Mai konstituierte sich damit der erste freigewählte Kreistag und der Landkreis Stendal bekam mit Lothar Riedinger wieder einen Landrat.[16]
Die Fraktionsvorsitzenden der im ersten Kreistag vertretenen Parteien waren: Wolfgang Kühnel (CDU),Siegfried Wagner (SPD), Sylvia Lingner (PDS), Karl-Friedrich Behrends (FDP) und Irmgard Schmidt (Neues Forum).[17]
Das Ergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019 ist in den Diagrammen dargestellt.
Sitzverteilung im Stendaler Kreistag 2019
Insgesamt 48 Sitze
DIE LINKE.: 8
SPD: 5
GRÜNE: 2
Landwirte: 2
FDP: 3
Pro Altmark: 8
CDU: 12
AfD: 8
Wahlergebnisse der Kreistagswahlen seit 1994[18][15]
Parteien und Wählergemeinschaften
Prozent 2019
Sitze 2019
Prozent 2014
Sitze 2014
Prozent 2009
Sitze 2009
Prozent 2004
Sitze 2004
Prozent 1999
Sitze 1999
Prozent 1994
Sitze 1994
CDU
Christlich Demokratische Union Deutschlands
24,4
12
41,8
20
37,2
18
40,9
20
42,7
21
34,5
18
Pro Altmark
Wählergruppe Pro Altmark
17,0
8
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Linke
Die Linke
16,5
8
23,8
11
23,9
11
27,8
13
17,7
9
17,1
9
AfD
Alternative für Deutschland
16,3
8
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
SPD
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
10,1
5
17,7
9
18,7
9
20,4
10
31,1
15
33,2
18
FDP
Freie Demokratische Partei
5,7
3
3,6
2
7,6
4
6,0
3
3,8
2
5,4
3
Grüne
Bündnis 90/Die Grünen
5,5
2
3,6
2
3,2
2
2,6
1
1,9
1
5,2
3
Landwirte
Landwirte für die Region – Unabhängige Wählergemeinschaft
4,6
2
5,8
3
9,1
4
–
–
–
–
–
–
NPD
Nationaldemokratische Partei Deutschlands
–
–
2,3
1
–
–
–
–
–
–
–
–
Piraten
Piratenpartei Deutschland
–
–
0,7
0
–
–
–
–
–
–
–
–
Zentrum
Deutsche Zentrumspartei
–
–
–
–
0,4
0
2,4
1
0,6
0
–
–
FWG TGM
Freie Wählergemeinschaft Tangermünde
–
–
–
–
–
–
–
–
0,9
0
2,4
2
FWG TGH
Freie Wählergemeinschaft (Tangerhütte)
–
–
–
–
–
–
–
–
0,5
0
–
–
DSU
Deutsche Soziale Union
–
–
–
–
–
–
–
–
0,4
0
–
–
EB
Einzelbewerber
–
–
0,8
0
–
–
–
–
0,4
0
–
–
Sonstige
Sonstige
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
1,7
0
Gesamt
100%
48
100%
48
100%
48
100%
48
100%
48
100%
54
Wahlbeteiligung
53,9%
43,3%
40,6%
44,4%
45,0%
67,5%
Die Linke ist bis 2004 als PDS angetreten.
Ezb.: Einzelbewerber 2014: Bernd Schulze; 1999: Werner Stahlberg.
Im aktuellen Kreistag haben sich folgende Fraktionen gebildet: CDU (12 Mitglieder), Pro Altmark (8 Mitglieder), DIE LINKE (8 Mitglieder), AfD (8 Mitglieder), FDP-GRÜNE-Landwirte (7 Mitglieder) und SPD (5 Mitglieder).
Landräte und Ratsvorsitzende
Baron von Uslar 1813–März 1816
Levin Friedrich Christoph August von Bismarck, März 1816–Dezember 1824
Friedrich Josef Johann Karl Graf von Itzenplitz, Januar 1824–Februar 1848
Johannes Schrader, ab März 1848 vertretungsweise, im November 1850 ernannt–Mai 1863
Verwaltung bis April 1864 durch Kreisdeputierte
Ludolf August von Bismarck, April 1864–Januar 1898
Wilhelm August von Bismarck, zunächst kommissarisch, ernannt von Mai 1898–April 1919
Zwischenzeitliche Verwaltung des Amtes durch Beauftragte der Regierung ca. 18 Monate, u.a. kommissarisch durch Herrn Rosenbruch
Fritz Herkt, Dezember 1920–März 1926
Gerhard Schmidt, April 1926–April 1933
Heinrich Detloff von Kalben, 1933–April 1944
Julius Heinrich Wilhelm Grabenstein, Mai 1945–August 1945
August Langnickel, April 1946–Juli 1951
Julius Neumann, August 1951–Juli 1952
1952 Umstrukturierung Vorsitzender Rat des Kreises
Zu den einzelnen Wappen im Landkreis siehe Liste der Wappen im Landkreis Stendal.
Siegelmarke Amtsbezirk No. VI – Kreis Stendal / Noch mit Preußenadler
Blasonierung: „Geteilt von Silber über Blau; oben ein wachsender goldbewehrter roter Adler; unten ein dreiblättriges goldenes Kleeblatt, bewinkelt von drei silbernen Eichenblättern.“
Das Wappen wurde vom Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn gestaltet und am 31. Juli 1937 verliehen.
Wappenbegründung: Der rote Adler am Spalt symbolisiert die jahrhundertelange Zugehörigkeit des Kreisgebietes zur Mark Brandenburg. Das von drei silbernen Eichenblättern bewinkelte goldene Kleeblatt in Blau ist das Wappen des wohl bekanntesten altmärkischen Adelsgeschlechts derer von Bismarck.
Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt; vorn in Silber ein roter goldbewehrter Adler am Spalt, hinten oben in Blau ein dreiblättriges goldenes Kleeblatt, bewinkelt von drei silbernen Eichenblättern, hinten unten in Schwarz drei goldene Rauten (2:1).“[20]
Das Wappen wurde von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg gestaltet und am 20. Dezember 1995 genehmigt.
Wappenbegründung: Die Farben des Landkreises sind Blau – Weiß (Silber). Seit 1995 führt der Landkreis aufgrund der Fusion der ehemaligen Landkreise Havelberg, Osterburg und Stendal ein neues Wappen. Das Wappen knüpft an die Wappen der alten Landkreise Stendal und Osterburg an. So sind neben den Elementen des alten Landkreiswappens, drei goldene Rauten auf Schwarz aus dem Wappen der Grafen von Osterburg übernommen, die in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Herrschaft Osterburg besaßen, aber bereits im 13. Jahrhundert ausgestorben sind. Das Wappen des Grafen Siegfried von Osterburg, überliefert im Siegel an einer Urkunde von 1214, zeigt im geteilten Schild unten drei 2:1 angeordnete Rauten.
Flagge
Der Landkreis Stendal führt eine Flagge, wie nachfolgend beschrieben: blau-weiß gestreift mit aufgelegtem Kreiswappen. Die Flagge wurde zusammen mit dem Wappen am 20. Dezember 1995 genehmigt.
Religionen
Konfessionslosigkeit
Die meisten Einwohner des Landkreises sind konfessionslos.
Evangelische Kirche
Die meisten konfessionell gebundenen Bürger gehören der evangelischen Kirche an. Die Gemeinden sind innerhalb der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland organisiert, abgesehen vom Pfarrsprengel Havelberg, der zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO) gehört.
Römisch-Katholische Kirche
Die römisch-katholischen Gemeinden im Kreisgebiet gehören administrativ zum Dekanat Stendal des Bistums Magdeburg.
Die römisch-katholische Gemeinde St. Norbert in Havelberg gehört jedoch zur Pfarrei Wittenberge (Dekanat Wittenberge) im Erzbistum Berlin. (Quelle: Schematismus für das Erzbistum Berlin 2009, hrsg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Berlin, Niederwallstraße 8–9, 10117 Berlin)
Weitere Konfessionen
Im Kreisgebiet gibt es Gemeinden der neuapostolischen Kirche sowie verschiedener Freikirchen. Im bundesweiten Vergleich gering ist heutzutage die Anzahl der Angehörigen des Islam und des Judentums.
Gemeinden vor 1945
Stand 1945
Der Landkreis Stendal umfasste 1945 vier Städte und 92 weitere Gemeinden:[9]
In den Jahren seit 1994 fanden im Gebiet des Landkreises Stendal wie im gesamten Land Sachsen-Anhalt umfangreiche Gebietsänderungen statt.[23] Von der Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007 blieb der Landkreis allerdings unberührt.
Von den ursprünglich 14 Verwaltungsgemeinschaften bestand am 1. Januar 2010 noch eine Verwaltungsgemeinschaft. Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 135 auf 51.
Verwaltungsgemeinschaften
Wechsel der Gemeinden Bittkau, Grieben und Jerchel aus der Verwaltungsgemeinschaft Tangermünde in die Verwaltungsgemeinschaft Tangerhütte-Land (16. Juli 1996)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Stendal – Eingliederung der Gemeinde Bindfelde in die Stadt Stendal, die zur Einheitsgemeinde wird (15. April 1999)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Havelberg – Bildung der Einheitsgemeinde Havelberg (1. Januar 2002)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Arneburg-Krusemark und der Mittlere Uchte – Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Arneburg-Goldbeck aus 23 Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaften (1. Januar 2005)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Altmärkische Höhe – Anschluss von vier Gemeinden an die Verwaltungsgemeinschaft Osterburg, Anschluss von sechs Gemeinden an die Verwaltungsgemeinschaft Seehausen (Altmark) (1. Januar 2005)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Elb-Havel-Land und der Schönhausen (Elbe) – Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Havel-Land aus den 14 Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaften (1. Januar 2005)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Kläden und Bismark (Altmark) – Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden aus den 20 Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaften (1. Januar 2005)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Uchtetal – Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Stendal-Uchtetal aus den Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft und der Stadt Stendal (1. Januar 2005)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Osterburg – Bildung der Einheitsgemeinde Stadt Osterburg (Altmark) (1. Juli 2009)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Stendal-Uchtetal – Eingemeindung der Mitgliedsgemeinden bis auf Dahlen, Insel und Vinzelberg nach Stendal (1. Januar 2010)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Havel-Land – Neubildung der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 2010)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden – Zusammenschluss der Mitgliedsgemeinden bis auf Schinne zur neuen Stadt Bismark (Altmark) (1. Januar 2010)
Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Tangermünde – Eingemeindung der Mitgliedsgemeinden bis auf Tangermünde nach Tangermünde (1. Januar 2010)
Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Stendal den letzten Platz unter 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „sehr hohen Zukunftsrisiken“. Der Zukunftsatlas 2019 zeigt den Landkreis ebenfalls auf dem letzten Platz.[24] Der eher strukturschwache Landkreis ist von Landwirtschaft geprägt.
Verkehr
Die Kreisstadt Stendal hat eine große Verkehrsbedeutung, hauptsächlich im Eisenbahnverkehr. Sie liegt direkt an der Berlin-Lehrter Eisenbahn und besitzt weitere wichtige Bahnverbindungen nach Magdeburg, Wittenberge, Uelzen und Salzwedel. Mit der Elbe quert eine wichtige Binnenschifffahrtsstraße das Kreisgebiet. Geplant ist auch der Bau einer Altmark-Autobahn (A14) von Magdeburg nach Schwerin, die Stendal in Nord-Süd-Richtung berühren würde.
Der gesamte regionale Busverkehr sowie die Stadtbuslinien in Stendal und der Schülerverkehr werden seit von der Stendalbus GmbH mit sieben Stadtlinien, 34 Regionallinien und einer Landeslinie im Landesnetz Sachsen-Anhalt betrieben.
In der Kreisstadt Stendal befindet sich auch der Verkehrslandeplatz Stendal (Kennung: EDOV) er ist der meistfrequentierte Flugplatz Sachsen-Anhalts. Neben der privaten Sportfliegerei wird er auch von Geschäftsfliegern, sowie von der Bundespolizei und der Bundeswehr genutzt.
Naturschutzgebiete
Im Landkreis befinden sich zwölf ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).
Siehe auch: Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Stendal
Sprache
Im Kreisgebiet wird von Teilen der Bevölkerung im privaten Umfeld brandenburgisches Plattdeutsch gesprochen. Ansonsten hat sich weitgehend das Standarddeutsche durchgesetzt.
Kfz-Kennzeichen
Am 1. Januar 1991 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen SDL zugewiesen. Seit dem 29. November 2012 sind zudem die Unterscheidungszeichen HV (Havelberg) und OBG (Osterburg) erhältlich.
Literatur
Günter G. A. Marklein:100 Jahre Landratsamt Stendal. Die Geschichte des Landratsamtes in der Altmark mit einem kurzen Abriß deutscher Geschichte seit dem 30jährigen Krieg. Bismark/Altmark 1999, ISBN 3-929743-09-4.
Klaus Schwarz: Zur vorgeschichtlichen Besiedlung des Landes an der Speckgrabenniederung im Kreise Stendal. In: Jahresschr. f. mitteldt, Vorgeschichte 33 1949, S. 58–85.
Erste Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 27. April 1950 (GuABl, S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr.15. Halle (Saale), S.225 (PDF).
Landkreis Stendal im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Statistisches Bundesamt (Hrsg.):Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S.311.
Christian Gottfried Daniel Stein:Handbuch der Geographie und Statistik des preußischen Staats. Vossische Buchhandlung, Berlin 1819, Der Regierungsbezirk Magdeburg, S.336 (Digitalisat[abgerufen am 5.Juli 2016]).
Handbuch der Provinz Sachsen. Rubachsche Buchhandlung, Magdeburg 1843, S.159 (Digitalisat[abgerufen am 6.Juli 2016]).
Königlich Statistisches Büro Preußen (Hrsg.):Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Sachsen. Verlag d. Königl. Statist. Bureaus, Berlin 1873 (Digitalisat[abgerufen am 5.Juli 2016]).
Michael Rademacher:Landkreis Stendal.Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.In:treemagic.org.Abgerufen am 1.Januar 1900
Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt (Hrsg.):Bevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht sowie Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand / Land, Kreisfreie Städte, Landkreise (1981–2010), Gebietsstand 1. Juli 2007 (=Statistische Berichte / A / I / S / 107). ZDB-ID2953930-4 (destatis.de).
Sachsen-Anhalt 1991/1992: Das Jahrbuch: Übersichten, Statistiken, Chronik des Jahres, Rückblick, Tendenzen, Ausblicke, Die Stadt- und Landkreise, Firmenporträts, Halle 1992, S. 176.
Günter G. A. Marklein: 100 Jahre Landratsamt Stendal – Die Geschichte des Landratsamtes in der Altmark mit einem kurzen Abriß deutscher Geschichte seit dem 30jährigen Krieg. Bismark/Altmark 1999, S. 59f.
Herbert Papendieck: Die Wappen der Landkreise und Kreisfreien Städte des Landes Sachsen-Anhalt. Hrsg.: Landesarchiv Magdeburg – Landeshauptarchiv -. dr. ziethen verlag, Magdeburg 1996, ISBN 3-932090-04-7, S.47/48.
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