Das Dorf liegt 4,5 Kilometer nördlich von Mainleus. Die nächste größere Stadt ist das etwa sieben Kilometer entfernte Kulmbach. Danndorf besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Teil, die etwas voneinander abgesetzt sind. Beide durchfließt der Zentbach, ein Nebengewässer des Mains. Außerdem fließt im Ort der Sonderungsbach.
Geschichte
Das Dorf Danndorf wurde ungefähr um 1382 erschlossen und 1682 wurde das Schloßgut der Freiherren v. Künßberg[2] erbaut und war seitdem Teil des Fürstentum Bayreuth. Im 18. Jahrhundert wurden außerdem zwei Ziehbrunnen errichtet.
Die Gemeinde Danndorf, etwa 432 Hektar groß und aus den Gemeindeteilen Danndorf und Schwarzholz bestehend,[3] wurde am 1. Januar 1978 im Zuge der Gemeindegebietsreform vollständig nach Mainleus eingegliedert.
Sehenswürdigkeiten
→Liste der Baudenkmäler in Danndorf
Freizeitaktivitäten
FSV Danndorf
Sauerbrunnen
Verkehr
Die Kreisstraße KU12 durchquert den Ort in Nord-Süd-Richtung und verbindet ihn mit der weiter südlich verlaufenden Bundesstraße 289.
Literatur
Rüdiger Barth:Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (=Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
Johann Kaspar Bundschuh:Schwarzach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB790364298, OCLC833753073, Sp.574 (Digitalisat).
Johann Kaspar Bundschuh:Tanndorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB790364328, OCLC833753112, Sp.506 (Digitalisat).
August Gebeßler:Stadt und Landkreis Kulmbach (=Bayerische Kunstdenkmale. Band3). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB451450973, S.51.
Erich Freiherr von Guttenberg:Land- und Stadtkreis Kulmbach (=Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB451738918, S.19–20.
Danndorf in der Ortsdatenbank des bavarikon, abgerufen am 12.September 2021.
Einzelnachweise
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB94240937X, S.314 (Digitalisat).
Keine:Baudenkmäler.(PDF; 201 KB)In:geodaten.bayern.Bayrisches Landesamt für Demkmalpflege,29.Juni 2022,S.4-4,abgerufen am 2.November 2022.
Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB453660959, Abschnitt II, Sp.697 (Digitalisat).
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