Schweinrich ist ein Ortsteil der Stadt Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten des Landes Brandenburg.
Schweinrich Stadt Wittstock/Dosse 53.178512.6314 | ||
---|---|---|
Fläche: | 19,43 km² | |
Einwohner: | 159 (31. Dez. 2013) | |
Bevölkerungsdichte: | 8 Einwohner/km² | |
Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | |
Postleitzahl: | 16909 | |
Vorwahl: | 03394 | |
Lage von Schweinrich in Brandenburg | ||
Der Ort, in dem 159 Einwohner auf 19,43 km² leben (Stand: 31. Dezember 2013), liegt östlich des Kernortes Wittstock/Dosse. Nördlich des Ortes erstreckt sich der Dranser See. Östlich liegt die Gemarkung der Stadt Rheinsberg. Es folgen im Uhrzeigersinn die weiteren Ortsteile von Wittstock/Dosse Zootzen, Groß Haßlow und Berlinchen.
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand im Ort eine Feldsteinkirche.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entstand nördlich des Ortes der Truppenübungsplatz Wittstock, der von der GSSD genutzt wurde. Die Bauern des Ortes wurden gezwungen, ihre Felder an die Rote Armee zu verpachten; später wurden sie enteignet.[1] Nach der Wende gründete sich im Ort eine Bürgerinitiative gegen die Weiternutzung der Flächen durch die Bundeswehr. Am 15. August 1992 fand eine erste Demonstration statt, die in den darauffolgenden Jahren jeweils am 1. Januar des Jahres von Schweinrich aus startete. Durch die Proteste wurde erreicht, dass die geplante Nutzung schließlich im Jahr 2009 aufgegeben wurde.
Schweinrich wurde im Jahr 2003 nach Wittstock/Dosse eingemeindet.
Die evangelische Dorfkirche Schweinrich, ein Feldsteinbau mit einem Westturm, stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Innern steht unter anderem ein Altarretabel aus dem ersten Viertel des 17. Jahrhunderts.
Babitz | Berlinchen | Biesen mit Eichenfelde und Heinrichsdorf | Christdorf | Dossow | Dranse | Fretzdorf | Freyenstein mit Neu Cölln | Gadow | Goldbeck | Groß Haßlow mit Klein Haßlow und Randow | Niemerlang mit Tetschendorf und Ackerfelde | Rossow | Schweinrich | Sewekow | Wulfersdorf | Zempow | Zootzen