Es gibt die Gemarkungen Pertolzhofen, Niedermurach, Nottersdorf, Rottendorf in Niedermurach und Wagnern.[4]
Geschichte
Bis zur Gemeindegründung
Murach wurde zum ersten Male im Jahre 1110 erwähnt. Der Ort war Teil der Kurpfalz und seit 1777 des Kurfürstentums Bayern und bildete eine offene Hofmark der Freiherren von Murach deren Sitz Schloss Niedermurach war. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinden Nottersdorf und Wagnern eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Pertolzhofen und Rottendorf hinzu.[5] Gleichzeitig erfolgte die Auflösung des Landkreises Oberviechtach. Die Gemeinde Niedermurach gehört seitdem zum neu gebildeten Landkreis Schwandorf, der bis zum 1. Mai 1973 Landkreis Schwandorf in Bayern hieß.
Einwohnerentwicklung
Zwischen 1988 und 2018 sank die Einwohnerzahl von 1342 auf 1245 um 97 Einwohner bzw. um 7,2%.
1961: 1449 Einwohner
1970: 1425 Einwohner
1987: 1366 Einwohner
1991: 1375 Einwohner
1995: 1369 Einwohner
2000: 1366 Einwohner
2005: 1337 Einwohner
2010: 1293 Einwohner
2015: 1254 Einwohner
Politik
Gemeinderat
Die Gemeinderatswahlen seit 2014 ergaben folgende Stimmenanteile und Sitzverteilungen:
1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 80 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 26 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 443. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 93 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1747ha, davon waren 1240ha Ackerfläche und 505ha Dauergrünfläche.
Verkehr
Der Bahnhof Niedermurach lag an der heute stillgelegten Bahnstrecke Nabburg–Schönsee.
Bildung
1999 gab es folgende Einrichtungen:
25 Kindergartenplätze mit 46 Kindern im Kindergarten St. Marien in Pertolzhofen
Eine Volksschule mit vier Lehrern und 71 Schülern
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Alois Gillitzer (1944–2019), deutscher Volksmusiker
Alois Niederalt (1911–2004), deutscher Politiker (CSU), MdB, Bundesminister für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder
Weitere Persönlichkeiten, die mit Niedermurach in Verbindung stehen
Thomas Philipp von Murach († 1584) Besitzer der Hofmark Niedermurach und des Pellerschlosses in Fischbach
Christoph Gottfried von Murach (1656–1702) Besitzer der Hofmark Niedermurach und Pfleger auf der Burg Obermurach
Eva Sophie von Murach (1695–1765) Reichsgräfin und Tochter von Christoph Gottfried, Gedenkstein in der Kirche
Bilder
Burgruine Haus Murach (Obermurach) mit Niedermurach
Pfarrkirche in Niedermurach (2009)
Walpurgiskapelle (Stadt Oberviechtach)
Burgruine Haus Murach (Obermurach)
Rottendorf (2012)
Literatur
Emma Mages:Oberviechtach. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern. Reihe I, Heft 61. Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1996, ISBN 3-7696-9693-X (Digitalisat).
Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert. München 1982, ISBN 3-7696-9932-7.
Georg Hager: Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Oberpfalz und Regensburg. Band II, Einzelband 7: Bezirksamt Oberviechtach. München 1906, Nachdruck ISBN 3-486-50437-1.
Wilhelm Volkert (Hrsg.):Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S.544 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
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