Werenzhain auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).Dorfkirche
Werenzhain wurde erstmals im Jahr 1234 urkundlich erwähnt. Der damalige Name des Dorfes lautete Witheroldeshagen, dieser wurde später auf Widerczhain verkürzt. Der Ortsname ist deutschen Ursprungs und nach einem Mann mit dem Namen Widerhold benannt.[2] In Werenzhain befand sich am Ausgang nach Kirchhain bis 1945 ein Steinkreuz. An dieser Stelle sollen die Mönche des Klosters Dobrilugk den Zehnten entgegengenommen haben.[3]
Eingemeindung
Werenzhain wurde am 1. Oktober 2001 nach Doberlug-Kirchhain eingemeindet.[4]
Bevölkerungsentwicklung
Einwohnerentwicklung von Werenzhain ab 1875 bis 2011[5]
Jahr
Einwohner
Jahr
Einwohner
Jahr
Einwohner
Jahr
Einwohner
Jahr
Einwohner
1875
503
1946
717
1989
489
1995
445
2007
389
1890
538
1950
736
1990
486
1996
445
2011
440
1910
557
1964
562
1991
465
1997
459
1925
531
1971
531
1992
451
1998
452
1933
541
1981
465
1993
454
1999
446
1939
494
1985
473
1994
446
2000
440
Kultur
Kriegerdenkmal
Die Werenzhainer Dorfkirche und ein Gasthof in der Hauptstraße 76 sind denkmalgeschützt.[6] Auf dem Kirchhof befindet sich ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Im Werenzhainer Atelierhof finden regelmäßig Ausstellungen statt.
Atelierhof Werenzhain
Persönlichkeiten
Fritz Tschetschorke (* 1929), Politiker und Funktionär der DDR-Blockpartei DBD, LPG-Vorsitzender
Einzelnachweise
Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33. überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, Online bei Google Books, S. 1495
Reinhard E. Fischer:Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter - Herkunft - Bedeutung. be.bra Wissenschaft, 2005, S.180.
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