Leupoldsgrün von Westen (2015)Leupoldsgrün von Osten mit dem Döbraberg
Geografische Lage
Die Gemeinde liegt etwa neun Kilometer westlich der Kreisstadt Hof an der Autobahn A9 (Anschlussstelle 34 Hof/West). Leupoldsgrün liegt im Naturpark Frankenwald.
Die Gemeinde Leupoldsgrün hat sechs Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3][4]
Hartungs (Dorf)
Hohenbuch (Weiler)
Leupoldsgrün (Pfarrdorf)
Lipperts (Dorf)
Neumühl (Dorf)
Röhrsteig (Dorf)
Hinzu kommt die Einöde Kalkofen.
Geschichte
Bis zur Gemeindegründung
Die erste urkundliche Erwähnung von Leupoldsgrün datiert aus dem Jahre 1335. Die Familie von Lüchau ist nachweisbar in der Zeit von 1398 bis 1668. Anschließend ging der Besitz an die Familie Baum von Baumsdorf über, die aber bereits 1725 ausstarb. Das ehemalige Amt des Fürstentums Bayreuth fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Lipperts eingegliedert.[5]
Ausgliederungen
Am 1. Juli 1976 wurden Gebietsteile mit damals deutlich weniger als 50 Einwohnern an die Stadt Selbitz abgetreten.[6]
Einwohnerentwicklung
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1364 auf 1194 um 170 bzw. um 12,5%.
Jahr
Bevölkerung
1980
1363
1985
1359
1990
1371
1995
1430
2000
1418
2005
1373
2010
1288
2015
1189
Politik
Bürgermeisterin
Seit 2014 ist Annika Popp (CSU) Erste Bürgermeisterin. Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde sie mit 97,30% der Stimmen wiedergewählt.[7] Ihr Vorgänger war Werner Pfeifer (SPD).
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aktuelle Sitzverteilung im Gemeinderat Leupoldsgrün (15. März 2020)
Insgesamt 12 Sitze
CSU: 5
BFL: 4
FWG: 2
SPD: 1
Die Kommunalwahlen seit 2002 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:[9][10][11]
Parteien und Wählergruppen
2002
2008
2014
2020
CSU
2
4
4
5
SPD
4
3
2
1
Bürgerforum Leupoldsgrün (BFL)
3
3
4
4
Freie Wähler Gruppe (FWG)
3
2
2
2
Summe
12
12
12
12
Wappen
Wappen Gde. Leupoldsgrün
Blasonierung: „In Grün ein aus dem linken Schildrand hervorbrechender, abgewinkelter, geharnischter silberner Arm, der einen senkrechten schwarzen Kommandostab mit goldenen Enden hält; in der linken Oberecke ein silberner Schild mit blauem Pfahl.“[12]
Wappengeschichte: Der silberne Schild mit blauem Pfahl ist das Wappen der Herren von Lüchau, die seit 1354 im Besitz des Ortes Lipperts waren und die Orte Leupoldsgrün und Hartungs gegründet haben. Als die Familie 1669 ausstarb, kam der Besitz an die Familie der Baum zu Baumsdorf. Die Familie starb 1725 aus, ihr Grab liegt in der Kirche von Leupoldsgrün. Sie führten in ihrem Familienwappen einen Geharnischten. Der geharnischte Arm im Gemeindewappen erinnert in geminderter Form an dieses Adelsgeschlecht. Die Farbe Grün steht redend für den Ortsnamen.[13] Dieses Wappen wird seit 1979 geführt.[14]
Baudenkmäler
→ Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Leupoldsgrün
Pfarrkirche Leupoldsgrün
Literatur
Johann Kaspar Bundschuh:Leupoldsgrün. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB790364301, OCLC833753092, Sp.334 (Digitalisat).
Pleikard Joseph Stumpf:Leupoldsgrün. In: Bayern: ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches; für das bayerische Volk. Zweiter Theil. München 1853, S.595 (Digitalisat).
Wilhelm Volkert (Hrsg.):Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S.485 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
Statistisches Bundesamt (Hrsg.):Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.687.
Gemeinde Leupoldsgrün.Bayerisches Jahrbuch 2014 (Google Books),2014,abgerufen am 3.November 2015.
Der Gemeinderat für die Wahlperiode 2014 – 2020.(Nicht mehr online verfügbar.)Gemeinde Leupoldsgrün,2014,archiviertvomOriginalam30.Juli 2016;abgerufen am 3.November 2015.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leupoldsgruen.de
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