Dieser Artikel befasst sich mit dem Ortsteil Klein Luckow der vorpommerschen Gemeinde Jatznick. Ein Ortsteil der Gemeinde Vollrathsruhe in Mecklenburg trägt ebenfalls den Namen Klein Luckow.
Klein Luckow liegt am Südrand des Nördlichen Höhenrückens, einer Endmoräne, die sich ca. 25Kilometer in West-Ost-Richtung hinzieht (Schanzenberg 125 m ü. NN drei Kilometer westlich von Klein Luckow); an diesen Höhenrücken schließen sich die Brohmer Berge an und im Nordwesten die Ueckermünder Heide. Die Gemarkung Klein Luckows grenzt an die Nordspitze des Bundeslandes Brandenburg. Die Entfernungen zu den ehemaligen Kreisstädten betragen nach Pasewalk 14Kilometer und nach Strasburg (Uckermark) 10Kilometer.
Zur ehemaligen Gemeinde Klein Luckow gehörte der Ortsteil Groß Spiegelberg. Etwa 1,5 Kilometer südlich befindet sich der 0,3 Hektar große Katzensee.
Geschichte
Am 25. Juli 1952 wurde Klein Luckow zusammen mit anderen Gemeinden aus dem brandenburgischen, bis 1945 preußischen Landkreis Prenzlau herausgelöst und dem Kreis Pasewalk im Bezirk Neubrandenburg zugeordnet.
Am 1. Januar 2012 wurden die vormals eigenständigen Gemeinden Blumenhagen und Klein Luckow nach Jatznick eingemeindet.[1]
Sehenswertes
Dorfkirche: Frühgotischer Feldsteinbau, Ostgiebel als Blendengiebel mit wenig Backstein in den Bögen der Blenden, Fenster der Seitenwände später erneuert, Hölzerner Kirchturm über dem Westgiebel[2]
Gutshaus Klein Luckow; ein zweigeschossiger, zehnachsiges Bauwerk mit Walmdach und einem feldsteinverkleideten Sockelgeschoss.
Verkehrsanbindung
Über die Ostseeautobahn (A 20) ist Klein Luckow über die Anschlussstellen Strasburg oder Pasewalk-Nord zu erreichen, Eisenbahnanschluss besteht im Nachbarort Blumenhagen.
Persönlichkeiten
Max Schmeling (1905–2005), deutscher Schwergewichts-Boxweltmeister ist in Klein Luckow geboren.
Matthias Friske:Die mittelalterlichen Kirchen in der nördlichen und östlichen Uckermark. Geschichte – Architektur – Ausstattung. In: Bernd Janowski und Dirk Schumann (Hrsg.): Kirchen im ländlichen Raum. 1. Auflage. Band7. Lukas Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86732-196-9, Altkreis Prenzlau, S.275f. (542S.).
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