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Geographie
Abrantes liegt auf einem Hügel am Fluss Tejo; die Stadt dominiert das gesamte Tal von Belver (Bezirk Gavião) im Westen bis Constância.
Geschichte
Die Burg (Castelo) in Abrantes
Man nimmt an, dass die Stadt keltiberischen Ursprunges ist. Der Name kommt vom lateinischen Wort Aurantes (von Aurum, das Gold), was im Zusammenhang mit den hiesigen Goldfunden im Tejo stand.[4]
Es war eine maurische Ortschaft, bis sie 1148 im Zuge der Reconquista an das junge Königreich Portugal fiel. Ihr Eroberer, Portugals erster König D. Afonso Henriques, gab Abrantes 1179 erste Stadtrechte, die von D. Afonso II 1217 bestätigt wurden. König D. Dinis ließ die Festung erneuern und einen Turm errichten. 1385 brach der spätere König D. João I. von hier zur Schlacht von Aljubarrota auf, mit der die Unabhängigkeit Portugals besiegelt wurde. 1518 erteilte König D. Manuel I. Abrantes erneuerte Stadtrechte. Während des Restaurationskrieges (1640–1668) erkannte Abrantes bereits 1641, als eine der ersten Städten nach Lissabon, D. João IV. als neuen König Portugals an. Dieser verlieh daraufhin Abrantes den Titel Notável Vila de Abrantes (deutsch etwa: Besondere Kleinstadt von Abrantes) und machte sie zum eigenständigen Kreis, durch Ausgliederung aus dem Kreis Tomar.
Gassen in der historischen Altstadt
1771 ließ Premierminister Marquês de Pombal hier Maulbeerenbäume pflanzen und ordnete hier die Herstellung von Seide an. 1789 wurde Abrantes zudem zur Garnisonsstadt ausgebaut. Während der ersten der drei Napoleonischen Invasionen kam der französische General Andoche Junot 1807 durch Abrantes, das danach als Quartier portugiesisch-britischer Einheiten den zweiten und dritten französischen Eroberungsanstürmen in den Folgejahren widerstand.
1863 erreichte die Eisenbahn mit der Linha do Leste die Stadt, die bisher als Militärstützpunkt und als Flusshafen Bedeutung hatte. In der Folge verlagerten sich Handel und Gewerbe aus der Stadt weg, teils in vorgelagerte Gemeinden. Auch ihre Bedeutung als Militärstadt verlor Abrantes zunehmend mit dem Abzug von Einheiten und Einrichtungen. Heute verfügt die Stadt nur noch über eine symbolische Garnison und Ausbildungseinrichtungen der Portugiesischen Streitkräfte.
1909 erhielt Abrantes ein flächendeckendes Stromnetz und wurde 1916 zur Stadt (Cidade) erhoben. 1947 wurde erstmals ein umfassender Stadtentwicklungsplan für Abrantes erstellt, beauftragt wurde der Schweizer Stadtplaner de Groër.[5]
Verwaltung
Kreis
Abrantes ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Santarém. Am 30.Juni 2011 hatte der Kreis 39.325 Einwohner auf einer Fläche von 714,7 km²[1].
Ein Talgo III der spanischen RENFE 1993 im Bahnhof Abrantes, als noch täglich zwei Zugverbindungen zwischen Madrid und Lissabon hier hielten
Verkehr
Abrantes liegt an der Eisenbahnstrecke Linha da Beira Baixa. Der Ort ist zudem die erste Station der Bahnstrecke Linha do Leste, die bis zur Grenze zu Spanien in Badajoz führt.
Die Stadt liegt an der Autobahn A23.
Abrantes ist in das landesweite Fernbusnetz der Rede Expressos eingebunden.
Söhne und Töchter der Stadt
Ludwig (Luís) von Portugal (1506–1555), Sohn Königs Manuel I.
António Leal Moreira (1758–1819), Komponist
António Florêncio de Sousa Pinto (1818–1890), Politiker, Militär und Autor, 1877 Kriegsminister
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