Nachbarorte sind im Norden Sögel, im Osten die Gemeinde Lahn, im Süden die Gemeinden Hüven und Groß Berßen.
Herkunft des Namens
Um 1000 wird Eisten als Astnun im Corveyer Register erwähnt. Astnun ist zusammengesetzt aus dem Grundwort nun und dem Bestimmungswort ast. In ast liegt das uralte awist, Schafstall oder Gehöft für Schafzucht, und in dessen Bestimmungswort der Stamm aw, später au, eine Bezeichnung, die für Mutterschaft (Aue) noch heute vorkommt.
Geschichte
Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden in den Räumen Leer und Aschendorf-Hümmling wurde das einst selbstständige Dorf Eisten am 1. Januar 1973 in die Gemeinde Sögel eingegliedert.[2]
Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung von Eisten zwischen 1821 und 1971
Jahr
Einwohner
1821
133
1848
137
1871
120
1885
134
1905
111
1925
171
1933
203
1939
225
1946
324
1950
311
1956
254
1961
237
1971
244
Literatur
Hermann Abels – Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
Statistisches Bundesamt (Hrsg.):Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.252.
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