Der Ort ist ein alter Siedlungsplatz (Neolithikum, La-Tène-Zeit) und wurde 1394 als Puszta Maenkov erstmals erwähnt. Seit dem 18. Jahrhundert war er eine vom Handwerk geprägte Kleinstadt, die heute in einer vorwiegend evangelischen Gegend liegt. Im 19. Jahrhundert war Myjava eines der Zentren der slowakischen Nationalbewegung (1848 Sitz des ersten Slowakischen Nationalrats). Am 1. April 1955 wurde die ehemalige Gemeinde Großmyjava in die Stadt Myjava und die Gemeinden Brestovec, Stará Myjava, Poriadie, Rudník, Jablonka und Polianka aufgeteilt.
Vor 1945 gab es als Industrie lediglich eine große Ziegelei, heute gibt es auch eine Freileitungsarmaturenherstellung.
Zur Gemeinde gehört neben der eigentlichen Stadt Myjava noch der Ort Turá Lúka (1980 eingemeindet).
Durch die Stadt Myjava verfläuft der gleichnamige Fluss, der nach 80 Kilometern in westlicher Richtung in die March (slowakisch Morava) mündet. Durch die Stadt Myjava verläuft der Europäische Fernwanderweg E8, der sich von Irland bis nach Istanbul erstreckt.
Verkehrsanbindung
Myjava ist an das Öffentliche Verkehrsnetz durch die Bahnstrecke Nové Mesto nad Váhom–Veselí nad Moravou angeschlossen. Des Weiteren ist Myjava auch an das weitverzweigte slowakische landesweite Busnetz angeschlossen.
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