Das Pfarrdorf liegt ca. 4,5km östlich von Burgebrach an der Rauhen Ebrach. Südlich des Ortes befindet sich der 325 Meter hohe Schellenberg. Nachbarorte sind im Osten Abtsdorf, Vorra und Hundshof, im Südwesten Tempelsgreuth und Küstersgreuth, im Nordwesten Unterneuses, Ober- und Unterharnsbach.
Die Gemarkung Stappenbach hat eine Fläche von etwa 564 Hektar,[3] sie liegt vollständig im Gemeindegebiet von Burgebrach.[4] Einziger Gemeindeteil auf der Gemarkung ist Stappenbach. Die benachbarten Gemarkungen sind Oberharnsbach, Birkach, Oberndorf, Steppach, Oberköst und Unterneuses.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stappenbach im Jahre 1317 als „Stackenbach“. Der Begriff rührt von Starkloff oder Starkolf, abgekürzt stacco her. Heinrich Zeirner verkaufte damals dem Ebracher Abt Eberhard eine Sölde zu Abtsdorf und die Mühle zu Stappenbach.
Die Vorsiedlung Fesselsberg (auch Fesselsburg, Vesselsburg), im Jahr 1303 als Wüstung erwähnt, lag am Südhang des Scheibenbergs und wurde durch einen Brand zerstört.
1904 erhielt Stappenbach einen Bahnhof an der Bahnstrecke Strullendorf–Ebrach. Der Personenverkehr wurde bereits 1961 eingestellt, der Güterverkehr endete 1999.
Stappenbach war eine etwa 564 Hektar große Gemeinde mit Stappenbach als einzigem Gemeindeteil,[5] die 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet wurde.
Wilhelm Volkert (Hrsg.):Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S.430 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB453660959, Abschnitt II, Sp.648 (Digitalisat).
Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Historisches Gemeindeverzeichnis: Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (=Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB451478568, S.135, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach:Mitteilungsblatt.21.Februar 2019,abgerufen am 21.Februar 2019.
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