Der Präsident des Ministerrats (italienischPresidente del Consiglio dei Ministri) ist der Regierungschef der Italienischen Republik. Im Deutschen wird er meist kurz als Ministerpräsident bezeichnet. Eine alternative wortwörtliche Entsprechung des offiziellen Titels wäre Ministerratspräsident, da er dem Ministerrat (Kabinett) vorsitzt.
Dieser Artikel erläutert den Regierungschef Italiens, zum Amt der Europäischen Union („EU-Ratspräsident“) siehe Vorsitz im Rat der Europäischen Union.
Präsident des Ministerrats
Standarte des Ministerpräsidenten
Amtsinhaber Giorgia Meloni seit dem 22. Oktober 2022
Amtssitz
Palazzo Chigi
Amtszeit
5 Jahre (Wiederwahl möglich)
Letzte Wahl
21. Oktober 2022 (am 22. Oktober von Parlament mittels Vertrauensvotum bestätigt)
Der Ministerpräsident wird zunächst vom Staatspräsidenten ernannt[2] und danach von beiden Kammern des Parlaments mittels Vertrauensvotum in namentlicher Abstimmung[3] bestätigt. Er und die Regierung sind vom Vertrauen beider Parlamentskammern abhängig. Er wahrt die Einheitlichkeit der Ausrichtung in Politik und Verwaltung, indem er die Tätigkeit der Minister fördert und koordiniert. In der protokollarischen Rangordnung steht der Ministerpräsident nach dem Staatspräsidenten und den Präsidenten der beiden Parlamentskammern an vierter Stelle. Als Regierungschef spielt er eine zentrale politische Rolle, in Koalitionsregierungen hängt seine Handlungsfähigkeit allerdings von den Mehrheitsverhältnissen ab, die in Italien in der Vergangenheit oft instabil waren.
Der Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten ist der Palazzo Chigi in Rom. Dort unterstützt ihn das Ministerratspräsidium.
Seit dem 22. Oktober 2022 ist Giorgia Meloni als erste Frau Ministerpräsidentin der Italienischen Republik.[4]
Geschichte
Das Amt des italienischen Ministerpräsidenten hat eine piemontesische Vorgeschichte, weil der italienische Nationalstaat im März 1861 aus dem Königreich Sardinien-Piemont hervorging und dessen Verfassung von 1848 (Statuto Albertino) auch nach der italienischen Einigung in Kraft blieb. Es lässt sich zurückführen auf das Amt des Ersten Staatssekretärs, das Herzog KarlIII. von Savoyen 1521 offiziell etablierte, sowie auf das noch ältere Amt des Kanzlers von Savoyen. Der Verfassung von 1848 zufolge lag die Exekutive beim König und bei den Ministern, die zusammen die Regierung bildeten. Einen Ministerpräsidenten sah die Verfassung nicht vor, auch keine vom Vertrauen des Parlaments abhängige Regierung. Dennoch ließen die Savoyer als konstitutionelle Monarchen beides im so genannten „Liberalen Italien“ bis 1925 zu.
Mangels Verfassungsrang und eigenem administrativem Unterbau und wegen der Abhängigkeit von König und Parlament hatten die Ministerpräsidenten seinerzeit eine schwache Stellung. Sie übten ihr Amt normalerweise in Personalunion mit dem eines Fachministers aus, meist mit dem des Innenministers, der damals wegen des zentralistischen Staatsaufbaus eine starke Stellung hatte. Wegen der politischen Verhältnisse wechselten die Ministerpräsidenten und die Regierungen seinerzeit häufig. Zu den bedeutendsten Ministerpräsidenten dieser Epoche zählen Camillo Benso von Cavour, der mit seinem dritten Kabinett die letzte piemontesische und die erste italienische Regierung bildete, sowie Giovanni Lanza, Agostino Depretis und Giovanni Giolitti, der zwischen 1900 und 1914 bedeutende wirtschaftliche und soziale Impulse geben konnte.
Die liberale Epoche beendete Benito Mussolini, der ab 1925 mit seinen Faschisten ein diktatorisches Einparteiensystem erzwang. Er ließ sich per Gesetz das Amt des „Regierungschefs, Premierministers und Staatssekretärs“ schaffen, das mit einer großzügigen Richtlinienkompetenz ausgestattet war.[5] Darüber hinaus war er Vorsitzender des Großen Faschistischen Rates, der ihm am 25. Juli 1943 das Misstrauen aussprach. Nach dem Ende des Faschismus konnte man wegen der militärischen Besetzung des Landes und mangels gewähltem Parlament zunächst nicht zur alten, liberalen Verfassungsordnung zurückkehren, auch weil mit der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung am 2. und 3. Juni 1946 zugleich über die künftige Staatsform abgestimmt wurde und Italien zur Republik wurde. In dieser Übergangszeit von September 1943 bis Juli 1946 regierten die Ministerpräsidenten unter der Aufsicht der Westalliierten zunächst ohne Parlament, ab April 1945 dann mit dem parlamentsähnlichen Beratungsgremium Consulta nazionale.
Mit der am 1. Januar 1948 in Kraft getretenen republikanischen Verfassung entstand das Amt des italienischen Ministerpräsidenten verfassungsrechtlich. Die Verfassung legt dieses Amt nicht dezidiert schwach aus; es blieb wegen der instabilen parteipolitischen Verhältnisse und der daraus resultierenden häufigen Regierungswechsel augenscheinlich schwach. Tatsächlich blieb jedoch die Christdemokratische Partei mit ihren kleinen Koalitionspartnern bis Anfang der 1990er Jahre ohne Unterbrechung an der Macht, auch weil eine Regierungsübernahme durch die Kommunistische Partei als nicht hinnehmbar erschien. Die Regierungswechsel waren meist auf Auseinandersetzungen innerhalb dieser Koalitionen zurückzuführen, es kam jedoch zu keinen wesentlichen Veränderungen der politischen Grundkonstellation. Die Regierungsämter blieben über einen langen Zeitraum bei einem relativ kleinen Personenkreis, dessen Mitglieder bei Regierungswechseln oft nur von einem Amt zum anderen wechselten. So bildete Ministerpräsident Alcide De Gasperi von 1945 bis 1953 acht Kabinette, Giulio Andreotti sieben und Amintore Fanfani sechs. In außergewöhnlich schwierigen Zeiten übernahmen parteilose Fachleute das Amt des Ministerpräsidenten, so Carlo Azeglio Ciampi (Kabinett Ciampi 1993/94), Lamberto Dini (Kabinett Dini 1995/96) und Mario Monti (Kabinett Monti 2011 bis 2013). Der langjährige Ministerpräsident Silvio Berlusconi wurde auch wegen seiner Interessenkonflikte und Skandale bekannt.
Verfassungsrechtliche Stellung
Ernennung, Bestätigung und Ende der Amtszeit
Unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Parlament und nach Konsultationen mit den Führern der im Parlament vertretenen politischen Parteien ernennt der Staatspräsident den Ministerpräsidenten und auf dessen Vorschlag die Minister.[2]
Auf Vorschlag der einzelnen Minister ernennt der Ministerpräsident die Staatssekretäre in den verschiedenen Ministerien.
Mit der Vereidigung des Ministerpräsidenten und der Minister durch den Staatspräsidenten ist die Regierung im Amt. Sie muss jedoch von beiden Kammern des Parlaments mittels Vertrauensvotum bestätigt werden. Sie bleibt vom Vertrauen beider Parlamentskammern abhängig. Der Ministerpräsident hat nicht die Befugnis, selbständig Minister zu ernennen oder zu entlassen. Er kann jedoch zurücktreten, was das Ende der gesamten Regierung bedeutet, und mit einem umgebildeten, vom Staatspräsidenten ernannten Kabinett wiederum zur Vertrauensabstimmung vor das Parlament treten. Das Parlament kann den Ministerpräsidenten und damit seine Regierung als Ganzes durch ein Misstrauensvotum jederzeit stürzen oder durch ein individuelles Misstrauensvotum einzelne Minister aus der Regierung entfernen. Nach einem freiwilligen Rücktritt des Ministerpräsidenten, einem Misstrauensvotum oder nach Parlamentsauflösung und Neuwahlen bleibt er mit der Regierung normalerweise geschäftsführend bis zur Vereidigung einer neuen Regierung im Amt. Der Staatspräsident kann jedoch in diesen Fällen auch eine andere Person mit der geschäftsführenden Regierung beauftragen. Wird während der Amtszeit des Ministerpräsidenten vom Parlament ein neuer Staatspräsident gewählt, wird vom Ministerpräsidenten der Rücktritt erwartet; normalerweise bittet der Staatspräsident dann den Ministerpräsidenten, sein Rücktrittsgesuch zurückzunehmen.
Eine volle Amtszeit des Ministerpräsidenten entspricht einer vollen fünfjährigen Legislaturperiode des Parlaments. Die Verfassung enthält keine ausdrückliche Begrenzung auf eine oder mehrere Amtszeiten oder Legislaturperioden. In der Regel bleiben italienische Regierungen nicht eine volle Legislaturperiode im Amt.
Kompetenzen
Der Artikel 95 der italienischen Verfassung hat folgenden Wortlaut:[6]
“Il Presidente del Consiglio dei ministri dirige la politica generale del Governo e ne è responsabile. Mantiene l'unità di indirizzo politico ed amministrativo, promuovendo e coordinando l'attività dei ministri. I Ministri sono responsabili collegialmente degli atti del Consiglio dei ministri, e individualmente degli atti dei loro dicasteri. La legge provvede all'ordinamento della Presidenza del Consiglio e determina il numero, le attribuzioni e l'organizzazione dei ministeri.”
„Der Präsident des Ministerrates bestimmt die allgemeine Politik der Regierung und übernimmt dafür die Verantwortung. Er wahrt die Einheitlichkeit der Ausrichtung in Politik und Verwaltung, indem er die Tätigkeit der
Minister fördert und koordiniert. Die Minister sind gemeinsam für die Handlungen des Ministerrates und einzeln für die Handlungen ihres Geschäftsbereiches verantwortlich. Das Gesetz regelt den Aufbau des Präsidiums des Ministerrates und setzt die Anzahl, den Aufgabenbereich und die Organisation der Ministerien fest.“
Saal des Ministerrats (Kabinettssaal) im Palazzo Chigi
Lange Zeit wurde die Stellung des italienischen Ministerpräsidenten innerhalb des Ministerrats oder Kabinetts als primus inter pares interpretiert, der keine politische Richtlinienkompetenz wie der deutschen Bundeskanzler habe, sondern eher mit dem österreichischen Bundeskanzler vergleichbar sei. Diese Interpretation bürgerte sich wegen der Verfassungswirklichkeit mit den schwierigen parteipolitischen Verhältnissen und instabilen Koalitionsregierungen ein. Ein wesentlicher Faktor für die tatsächliche politische Machtstellung des Ministerpräsidenten ist das Wahlsystem, wobei ein reines Verhältniswahlsystem die Stellung des Ministerpräsidenten tendenziell eher schwächt, während ein Mehrheitswahlsystem oder eine Mehrheitsprämie ihn stärken können. Ist der Ministerpräsident mit seiner Partei auf keinen Koalitionspartner angewiesen, so kann er Artikel 95 der Verfassung wirklich voll ausschöpfen.
Im Jahr 2007 brachte die Reform der Nachrichtendienste Italiens dem Ministerpräsidenten einen Machtzuwachs. Bis zur Reform unterstanden die Nachrichtendienste respektive dem Verteidigungs- und dem Innenminister. Beim Ministerratspräsidium war ein Koordinierungsorgan angesiedelt. Seit 2007 unterstehen der Auslandsnachrichtendienst AISE und der Inlandsdienst AISI dem Ministerpräsidenten. Koordiniert werden die beiden Dienste von einer Abteilung des Ministerratspräsidiums. Im Dezember 2015 trat ein Gesetz in Kraft, das es dem Ministerpräsidenten nach Anhörung des parlamentarischen Komitees zur Kontrolle der Nachrichtendienste erlaubt, im Rahmen von nachrichtendienstlichen Operationen den Einsatz militärischer Spezialkräfte anzuordnen, wenn eine Krise im Ausland die nationale Sicherheit Italiens beeinträchtigt oder wenn der Schutz italienischer Staatsbürger im Ausland nicht anders gewährleistet werden kann.[7]
Der Ministerpräsident ist auf nationaler Ebene auch für den Katastrophenschutz verantwortlich.
Liste der Amtsinhaber
Königreich Sardinien-Piemont (1848–1861)
Liste der Ministerpräsidenten des Königreichs Sardinien
Königreich Italien (1861–1946)
Nr.
Bild
Amtszeit von
bis
Ministerpräsident
1
17. März 1861
23. März 1861
Camillo Benso, Conte di Cavour (3.–4. Amtszeit)
23. März 1861
6. Juni 1861
2
12. Juni 1861
3. März 1862
Bettino Ricasoli
3
3. März 1862
8. Dezember 1862
Urbano Rattazzi
4
8. Dezember 1862
24. März 1863
Luigi Carlo Farini
5
24. März 1863
28. September 1864
Marco Minghetti
6
28. September 1864
31. Dezember 1865
Alfonso Ferrero La Marmora (1.–2. Amtszeit)
31. Dezember 1865
17. Juni 1866
(2)
17. Juni 1866
11. April 1867
Bettino Ricasoli (2. Amtszeit)
(3)
11. April 1867
27. Oktober 1867
Urbano Rattazzi (2. Amtszeit)
7
27. Oktober 1867
5. Januar 1868
Luigi Federico Menabrea (1.–3. Amtszeit)
5. Januar 1868
13. Mai 1869
13. Mai 1869
14. Dezember 1869
8
14. Dezember 1869
9. Juli 1873
Giovanni Lanza
(5)
10. Juli 1873
18. März 1876
Marco Minghetti (2. Amtszeit)
9
25. März 1876
26. Dezember 1877
Agostino Depretis (1.–2. Amtszeit)
26. Dezember 1877
23. März 1878
10
24. März 1878
19. Dezember 1878
Benedetto Cairoli
(9)
19. Dezember 1878
14. Juli 1879
Agostino Depretis (3. Amtszeit)
(10)
14. Juli 1879
25. November 1879
Benedetto Cairoli (2.–3. Amtszeit)
25. November 1879
29. Mai 1881
(9)
29. Mai 1881
25. Mai 1883
Agostino Depretis (4.–8. Amtszeit)
25. Mai 1883
30. März 1884
30. März 1884
29. Juni 1885
29. Juni 1885
4. April 1887
4. April 1887
29. Juli 1887
11
29. Juli 1887
9. März 1889
Francesco Crispi (1.–2. Amtszeit)
9. März 1889
6. Februar 1891
12
6. Februar 1891
15. Mai 1892
Antonio Starabba, Marchese di Rudinì
13
15. Mai 1892
15. Dezember 1893
Giovanni Giolitti
(11)
15. Dezember 1893
14. Juni 1894
Francesco Crispi (3.–4. Amtszeit)
14. Juni 1894
10. März 1896
(12)
10. März 1896
11. Juli 1896
Antonio Starabba, Marchese di Rudinì (2.–5. Amtszeit)
11. Juli 1896
14. Dezember 1897
14. Dezember 1897
1. Juni 1898
1. Juni 1898
29. Juni 1898
14
29. Juni 1898
14. Mai 1899
Luigi Pelloux (1.–2. Amtszeit)
14. Mai 1899
24. Juni 1900
15
24. Juni 1900
15. Februar 1901
Giuseppe Saracco
16
15. Februar 1901
3. September 1903
Giuseppe Zanardelli
(13)
3. September 1903
12. März 1905
Giovanni Giolitti (2. Amtszeit)
17
12. März 1905
27. März 1905
Tommaso Tittoni
18
28. März 1905
24. Dezember 1905
Alessandro Fortis (1.–2. Amtszeit)
24. Dezember 1905
8. Februar 1906
19
8. Februar 1906
29. Mai 1906
Sidney Sonnino
(13)
29. Mai 1906
10. Dezember 1909
Giovanni Giolitti (3. Amtszeit)
(19)
11. Dezember 1909
31. März 1910
Sidney Sonnino (2. Amtszeit)
20
31. März 1910
29. März 1911
Luigi Luzzatti
(13)
30. März 1911
19. März 1914
Giovanni Giolitti (4. Amtszeit)
21
21. März 1914
31. Oktober 1914
Antonio Salandra (1.–2. Amtszeit)
5. November 1914
18. Juni 1916
22
18. Juni 1916
29. Oktober 1917
Paolo Boselli
23
29. Oktober 1917
23. Juni 1919
Vittorio Emanuele Orlando
24
23. Juni 1919
21. Mai 1920
Francesco Saverio Nitti (1.–2. Amtszeit)
21. Mai 1920
15. Juni 1920
(13)
15. Juni 1920
4. Juli 1921
Giovanni Giolitti (5. Amtszeit)
25
4. Juli 1921
26. Februar 1922
Ivanoe Bonomi
26
26. Februar 1922
1. August 1922
Luigi Facta (1.–2. Amtszeit)
1. August 1922
28. Oktober 1922
27
30. Oktober 1922
25. Juli 1943
Benito Mussolini
28
25. Juli 1943
17. April 1944
Pietro Badoglio (provisorische Militärregierung, 1.–2. Amtszeit)
22. April 1944
8. Juni 1944
(25)
18. Juni 1944
10. Dezember 1944
Ivanoe Bonomi (2.–3. Amtszeit)
12. Dezember 1944
19. Juni 1945
29
21. Juni 1945
24. November 1945
Ferruccio Parri
30
10. Dezember 1945
13. Juli 1946
Alcide De Gasperi
Italienische Republik (ab 1946)
#
Bild
Name
Amtsantritt
Amtsaustritt
Partei
Anmerkungen
Zeitleiste der Ministerpräsidenten
Verfassunggebende Versammlung (1946–1948)
1
Alcide De Gasperi
13. Juli 1946
28. Januar 1947
DC
2. Amtszeit
2. Februar 1947
31. Mai 1947
3. Amtszeit
31. Mai 1947
23. Mai 1948
4. Amtszeit
1. Legislaturperiode (1948–1953)
(1)
Alcide De Gasperi
23. Mai 1948
14. Januar 1950
DC
5. Amtszeit
27. Januar 1950
19. Juli 1951
6. Amtszeit
26. Juli 1951
7. Juli 1953
7. Amtszeit
2. Legislaturperiode (1953–1958)
(1)
Alcide De Gasperi
16. Juli 1953
2. August 1953
DC
8. Amtszeit
2
Giuseppe Pella
17. August 1953
12. Januar 1954
DC
3
Amintore Fanfani
18. Januar 1954
8. Februar 1954
DC
4
Mario Scelba
10. Februar 1954
2. Juli 1955
DC
5
Antonio Segni
6. Juli 1955
15. Mai 1957
DC
6
Adone Zoli
19. Mai 1957
1. Juli 1958
DC
3. Legislaturperiode (1958–1963)
(3)
Amintore Fanfani
1. Juli 1958
15. Februar 1959
DC
2. Amtszeit
(5)
Antonio Segni
15. Februar 1959
23. März 1960
DC
2. Amtszeit
7
Fernando Tambroni
25. März 1960
26. Juli 1960
DC
(3)
Amintore Fanfani
26. Juli 1960
21. Februar 1962
DC
3. Amtszeit
21. Februar 1962
21. Juni 1963
4. Amtszeit
4. Legislaturperiode (1963–1968)
8
Giovanni Leone
21. Juni 1963
4. Dezember 1963
DC
9
Aldo Moro
4. Dezember 1963
22. Juli 1964
DC
22. Juli 1964
23. Februar 1966
2. Amtszeit
23. Februar 1966
24. Juni 1968
3. Amtszeit
5. Legislaturperiode (1968–1972)
(8)
Giovanni Leone
24. Juni 1968
12. Dezember 1968
DC
2. Amtszeit
10
Mariano Rumor
12. Dezember 1968
5. August 1969
DC
5. August 1969
23. März 1970
2. Amtszeit
27. März 1970
6. August 1970
3. Amtszeit
11
Emilio Colombo
6. August 1970
17. Februar 1972
DC
12
Giulio Andreotti
17. Februar 1972
26. Juni 1972
DC
6. Legislaturperiode (1972–1976)
(12)
Giulio Andreotti
26. Juni 1972
7. Juli 1973
DC
2. Amtszeit
(10)
Mariano Rumor
7. Juli 1973
14. März 1974
DC
4. Amtszeit
14. März 1974
23. November 1974
5. Amtszeit
(9)
Aldo Moro
23. November 1974
12. Februar 1976
DC
4. Amtszeit
12. Februar 1976
29. Juli 1976
5. Amtszeit
7. Legislaturperiode (1976–1979)
(12)
Giulio Andreotti
29. Juli 1976
11. März 1978
DC
3. Amtszeit
11. März 1978
20. März 1979
4. Amtszeit
20. März 1979
4. August 1979
5. Amtszeit
8. Legislaturperiode (1979–1983)
13
Francesco Cossiga
4. August 1979
4. April 1980
DC
4. April 1980
18. Oktober 1980
2. Amtszeit
14
Arnaldo Forlani
18. Oktober 1980
26. Juni 1981
DC
15
Giovanni Spadolini
28. Juni 1981
23. August 1982
PRI
23. August 1982
1. Dezember 1982
2. Amtszeit
(3)
Amintore Fanfani
1. Dezember 1982
4. August 1983
DC
5. Amtszeit
9. Legislaturperiode (1983–1987)
16
Bettino Craxi
4. August 1983
1. August 1986
PSI
1. August 1986
17. April 1987
2. Amtszeit
(3)
Amintore Fanfani
17. April 1987
28. Juli 1987
DC
6. Amtszeit
10. Legislaturperiode (1987–1992)
17
Giovanni Goria
28. Juli 1987
13. April 1988
DC
18
Ciriaco De Mita
13. April 1988
22. Juli 1989
DC
(12)
Giulio Andreotti
22. Juli 1989
12. April 1991
DC
6. Amtszeit
12. April 1991
28. Juni 1992
7. Amtszeit
11. Legislaturperiode (1992–1994)
19
Giuliano Amato
28. Juni 1992
28. April 1993
PSI
20
Carlo Azeglio Ciampi
28. April 1993
10. Mai 1994
Parteilos
12. Legislaturperiode (1994–1996)
21
Silvio Berlusconi
10. Mai 1994
17. Januar 1995
FI
22
Lamberto Dini
17. Januar 1995
17. Mai 1996
Parteilos
13. Legislaturperiode (1996–2001)
23
Romano Prodi
18. Mai 1996
21. Oktober 1998
L’Ulivo
24
Massimo D’Alema
21. Oktober 1998
22. Dezember 1999
DS
22. Dezember 1999
25. April 2000
2. Amtszeit
(19)
Giuliano Amato
25. April 2000
11. Juni 2001
L’Ulivo
2. Amtszeit
14. Legislaturperiode (2001–2006)
(21)
Silvio Berlusconi
11. Juni 2001
23. April 2005
FI
2. Amtszeit
23. April 2005
17. Mai 2006
3. Amtszeit
15. Legislaturperiode (2006–2008)
(23)
Romano Prodi
17. Mai 2006
8. Mai 2008
L’Ulivo
2. Amtszeit
16. Legislaturperiode (2008–2013)
(21)
Silvio Berlusconi
8. Mai 2008
12. November 2011
PdL
4. Amtszeit
25
Mario Monti
16. November 2011
28. April 2013
Parteilos
17. Legislaturperiode (2013–2018)
26
Enrico Letta
28. April 2013
22. Februar 2014
PD
27
Matteo Renzi
22. Februar 2014
12. Dezember 2016
PD
28
Paolo Gentiloni
12. Dezember 2016
1. Juni 2018
PD
18. Legislaturperiode (2018–2022)
29
Giuseppe Conte
1. Juni 2018
5. September 2019
Parteilos
5. September 2019
13. Februar 2021
2. Amtszeit
30
Mario Draghi
13. Februar 2021
22. Oktober 2022
Parteilos
19. Legislaturperiode (seit 2022)
31
Giorgia Meloni
22. Oktober 2022
FdI
Längste Regierungszeiten
Italienische Republik (seit 1946)
Rang
Name
P#
Regierungsdauer
Zeiträume
01
Silvio Berlusconi
21
9 Jahre und 53 Tage 251 Tage + 4 Jahre und 340 Tage + 3 Jahre und 192 Tage
1994–1995
2001–2006
2008–2011
02
Giulio Andreotti
12
7 Jahre und 122 Tage 1 Jahr und 140 Tage + 3 Jahre und 6 Tage + 2 Jahre und 341 Tage
Statuto Albertino, Verfassung Sardinien-Piemonts und ab 1861 Italiens, trat am 4. März 1848 in Kraft; sah keinen Ministerpräsidenten vor. Amt de facto am 16. März 1848 mit Kabinett Balbo geschaffen, 1861 nahtlos (Kabinett Cavour III/IV) übernommen. Details auf camera.it
Другой контент может иметь иную лицензию. Перед использованием материалов сайта WikiSort.org внимательно изучите правила лицензирования конкретных элементов наполнения сайта.
2019-2026 WikiSort.org - проект по пересортировке и дополнению контента Википедии