Fachwerkkirche in MildenitzWetterfahne auf der Kirchturmspitze
Der Ort liegt etwa sechs Kilometer nordöstlich von Woldegk und sieben Kilometer südwestlich von Strasburg (Uckermark). Nördlich des Ortsgebietes befinden sich mit den Helpter Bergen die höchsten Erhebungen in Mecklenburg-Vorpommern, die 179m ü. NN erreichen. Das Ortsgebiet grenzt im Osten an das Land Brandenburg.
Zu Mildenitz gehören neben dem Kerndorf Mildenitz die Ortsteile Carlslust, Groß Daberkow und Hornshagen.
Geschichte
Mildenitz war ein Gutsdorf. Von 1680 bis 1945 war das Gut im Besitz der Familie von Schwerin, bis es 1946 enteignet wurde. Das zunächst eingeschossige klassizistische Gutshaus (Herrenhaus) entstand um 1800 für Otto Alexander Graf von Schwerin und es wurde um 1850 aufgestockt und durch Seitenflügel erweitert. Nach 1945 diente es als Feierabend- und Pflegeheim.
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Carlslust eingegliedert.
Am 1. Juli 2006 wurde die Gemeinde Groß Daberkow nach Mildenitz eingemeindet[2], zum 1. Januar 2015 Mildenitz in die Stadt Woldegk.[3] Letzte Bürgermeisterin war Sabine Runge.
Sehenswürdigkeiten
→ Siehe auch Liste der Baudenkmale in Woldegk
Die Kirche Mildenitz ist eine Fachwerkkirche aus der Zeit um 1720/1730. Im Innern steht unter anderem ein schlichter Kanzelaltar aus der Bauzeit.
Klassizistisches Herrenhaus Mildenitz, Gutshaus der Familie von Schwerin,[4] heute Pflegeheim
Verkehrsanbindung
Die Bundesstraße 104 verläuft durch den Ort. Mildenitz ist über den rund 18Kilometer entfernten Autobahnanschluss Strasburg (Uckermark) der Bundesautobahn 20 zu erreichen. Bis 1945 wurden der Haltepunkt in Mildenitz und der Bahnhof in Groß Daberkow an der zu Reparationszwecken abgebauten Bahnstrecke Neustrelitz–Strasburg bedient.
Persönlichkeiten
Hermann Otto Louis Karl von Schwerin (1851–1918), Großgrundbesitzer und Politiker, Mitglied des Preußischen Herrenhauses
Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 612–617.
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