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Heber (niederdeutsch/plattdüütsch Häbe) ist ein Ortsteil der Stadt Schneverdingen im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen.

Heber
Höhe: 76 m ü. NHN
Fläche: 50,59 km²[1]
Einwohner: 780 (1. Feb. 2011)
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 29640
Vorwahl: 05199
Karte
Karte
Lage von Heber in Schneverdingen
Friedenskirche
Friedenskirche
Windmühle von 1825
Windmühle von 1825
Pietzmoor in der Lüneburger Heide
Pietzmoor in der Lüneburger Heide

Geografie


Der Ort liegt etwa sechs Kilometer südöstlich des Stadtzentrums und ist über die B 3 mit ihm verbunden. Das Dorf liegt direkt am Naturpark Lüneburger Heide und am Pietzmoor. Die Böhme entspringt nicht weit entfernt im Moor und durchfließt den Ort.

Wohnplätze von Heber sind Scharrl, Benninghöfen, Hillern (Hillen), Surbostel (Surbossel), Wulfsberg, Bockheber (Bockhäbe), Langwedel, Möhr, Pietz und Tütsberg.[2]


Geschichte


Heber wurde erstmals 1123 urkundlich als Hathebere (Heidesiedlung am Hang) erwähnt. Der Ort gehörte bis 1648 zum Bistum Verden, wechselte dann unter die Herrschaft von Schweden, Königreich Hannover, Kaiserreich Frankreich und wieder Hannover. 1866 wurde Heber preußisch.

Über Heber führte ab 1839 eine Postkutschenlinie und im Ort wurde eine Poststation eingerichtet. Größere regionale Bedeutung erlangten auch die Mühlen (Senfmühle, Wassermühle, Windmühle) von Heber. Nach dem erfolglosen Betrieb einer Wassermühle wurde 1825 die Windmühle errichtet,

1960 besuchte Prinz Philip den Ort, als ein britisches Regiment dort ein Manöver abhielt. Jahrzehntelang war das britische Militär in Heber und Umgebung stationiert.[3]

Am 1. März 1974 wurde Heber in die Gemeinde Schneverdingen eingegliedert.[4]

Die Mülldeponie Hillern machte 2011 bundesweit Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass dorthin Bauschutt des ehemaligen Kernkraftwerks Stade gebracht worden ist.[3][5]


Politik


Ortsvorsteher ist Jörn Skirke.


Kultur und Sehenswürdigkeiten




Commons: Heber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. http://www.feuerwehr-schneverdingen.de/index.php/stadtfeuerwehr
  2. Beschluss zur Zweisprachigkeit der Ortsnamen in Schneverdingen (PDF, 7 MB)@1@2Vorlage:Toter Link/www.schneverdingen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Vom Manövergebiet zum Urlaubsziel, Artikel in der Böhme-Zeitung vom 20. August 2014, S. 4
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 235.
  5. Schutt aus Atomkraftwerk beunruhigt die Bürger Artikel im Hamburger Abendblatt vom 26. Oktober 2011



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