Brenscheid ist eine Breckerfelder Ortschaft etwa vier Kilometer nordwestlich vom Stadtkern im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Brenscheid Stadt Breckerfeld 51.2704277.434279359 | ||
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Höhe: | 359 m | |
Einwohner: | 82 | |
Postleitzahl: | 58339 | |
Vorwahl: | 02338 | |
Lage von Brenscheid in Breckerfeld | ||
Der Ort besitzt 27 Häuser und 82 Einwohner. Das Dorf liegt in ländlicher Umgebung. Zu erreichen ist es über die Landesstraße 701 zwischen Ennepetal und Breckerfeld, Abzweig Delle. Über gut ausgebaute Wanderwege, wie der Trasse der ehemaligen Kleinbahn Haspe–Voerde–Breckerfeld, ist es in das regionale Wanderwegenetz eingebunden.
Eine kulturhistorische Besonderheit des Dorfes stellen gleich mehrere so genannte Doppelhöfe dar: Ein Bauernhaus hat zwei Eingänge, die auf den gegenüberliegenden Längsseiten liegen. Auch innen ist das Haus über beide Etagen komplett getrennt, sodass in ihm zwei Bauern zwei voneinander getrennte Höfe bewirtschaften.[1] Inzwischen wird jedoch keiner der alten Bauernhöfe noch ausschließlich landwirtschaftlich genutzt.
Die historische Bedeutung Brenscheids als Bauerndorf zeigt sich u. a. in einer Steuerliste von 1704, in der Brenscheid neben Ebbinghausen, Berghausen, Bühren und Neuenloh als eine der fünf Ortschaften geführt wird, in die die Bauerschaft Breckerfelds eingeteilt wurde. Bis heute treten die Bauerschaften beim alljährlichen Bauernvogelschießen entsprechend dieser Einteilung an.[2]
Eine Karte des Kirchspiels Breckerfeld von 1818 zeigt, dass der Bauerschaft Brenscheid die heutigen Ortschaften und Höfe Brauck, Peyinghausen, Krallenheide, Lorenzheide, Finkenberg, Haschenschlage, Eicken, Dörnen und Siepen zugeordnet waren.[3]
Im Tal des Schwarzenbruch Baches, hinter Finkenberg, liegt die gut erhaltene und denkmalgeschützte Finkenberger Mühle. Die Wassermühle wurde 1861 in Betrieb genommen und beeindruckt mit ihrem alten oberschlächtigen Wasserrad, das einen Durchmesser von 5,60 Metern hat. Als sie 1964 geschlossen wurde, war sie die letzte ihrer Art in der Umgebung.
In Brenscheid hat die Baumeister Frischei GmbH & Co. KG ihren Sitz. Mit über 120.000 Legehennen und 86 Mitarbeitern ist sie einer der größten Eierproduzenten im Bereich des Ruhrgebietes.[4]
Ortsteile:
Breckerfeld |
Waldbauer
Ortschaften:
Am Neuenhause |
Auf dem Brockland |
Altena |
Altena |
Altenbreckerfeld |
Benscheidt |
Baunscheidt |
Beck |
Berghausen |
Boeckel |
Boßel |
Brake |
Branten |
Brauck |
Brenscheid |
Breloh |
Bühren |
Buddenkamp |
Delle |
Dicken |
Dickenberg |
Dörnen |
Drehe |
Ebbinghausen |
Ecklöh |
Ehringhausen |
Eicken |
Epscheid |
Epscheider Mühle |
Finkenberg |
Finkenberger Mühle |
Fischersheide |
Frettlöh |
Funkenhaus |
Groll |
Grüne |
Hagebeuke |
Hammachersheide |
Hamperfeld |
Handweiser |
Haschenschlage |
Heide |
Holand |
Holthausen |
Im Holle |
Im Schlage |
In der Epscheid |
Landwehr |
Langenloh |
Langscheid |
Lausberg |
Loh |
Lorenzheide |
Lovert |
Kamp |
Klevinghausen |
Knochenmühle |
Königsheide |
Kötting |
Kotten |
Krägeloh |
Kuhfeld |
Möcking |
Nadelsheide |
Niederfeldhausen |
Niedernheede |
Niederklütingen |
Niederneuenloh |
Neuenhaus |
Oberfeldhausen |
Obernheede |
Oberklütingen |
Oberneuenloh |
Osenberg |
Peddinghausen |
Peyinghausen |
Rafflenbeul |
Richlingen |
Rohland |
Roland |
Saale |
Schaffland |
Schiffahrt |
Schlagbaum |
Schlassenloch |
Schöpplenberg |
Siepen |
Sonnenschein |
Stall |
Steinbach |
Steinbachmühle |
Steinkamp |
Stöcken |
Stenking |
Sürk |
Sundern |
Vogelsruthe |
Vorwerk |
Wahnscheid |
Walkmühle |
Wittenstein |
Weißenpferd |
Wengeberg |
Weuste |
Wildspring |
Windhügel |
Wirminghausen |
Zurstraße