Das erstmals im 18. Jahrhundert schriftlich erwähnte Dorf[2] wurde im Juli 1941 von deutschen und rumänischen Streitkräften besetzt. In dem eingerichteten Ghetto ermordeten die Rumänen tausende jüdischer Einwohner. Im März 1944 wurde das Dorf von der Roten Armee befreit.[3]
Geographie
Zybuliwka ist die einzige Ortschaft der gleichnamigen, 6,244km² großen[4] Landratsgemeinde im Süden des Rajon Trostjanez.
Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 185m am Ufer der Beryschanka (Берижанка), einem 34km langen, linken Nebenfluss der Horyn sowie an der Territorialstraße T–02–02 zwischen der 17km westlich liegenden Siedlung städtischen Typs Kryschopil und dem 13km östlich liegenden Dorf Obodiwka. Das Oblastzentrum Winnyzja befindet sich 127km nordwestlich und das Rajonzentrum Trostjanez 21km nordöstlich vom Dorf.
Cybulówka (1). In: Filip Sulimierski, Władysław Walewski (Hrsg.): Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich. Band1: Aa–Dereneczna. Sulimierskiego und Walewskiego, Warschau 1880, S.720 (polnisch, edu.pl).
Einzelnachweise
Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 5. Januar 2019 (ukrainisch)
Ortsgeschichte Zybuliwka in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 5. Januar 2019 (ukrainisch)
Zybuliwka auf der Website von Yad Vashem; abgerufen am 5. Januar 2019 (hebräisch)
Webseite der Landratsgemeinde auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 5. Januar 2019 (ukrainisch)
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